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Studienfahrt Barcelona

Zum ersten Mal besuchte eine Gruppe der Abendschule Heppenheim die katalanische Hauptstadt. Neun Studierende erlebten unter der Leitung von Herrn Dröscher eine inspirierende, pulsierende Weltstadt, die eine schier unglaubliche Bandbreite an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen bietet. Altes und Neues, Kunst, Kultur, Geschichte und Kommerz, dazu mediterranes Klima und ein kilometerlanger Sandstrand bieten ein spektakuläres Bild. Im Barri Gotic, dem Altstadtviertel, vereinigen sich Bauwerke aus den letzten tausend Jahren mit traditionellen und modernen Cafés, Bars und Restaurants, aber auch zahlreiche originelle Läden laden zu stundenlangen Einkaufstouren ein. Der bekannteste Platz des Barri Gotic, die Plaza Reial, wurde zu einem Knotenpunkt zahlreicher Spaziergänge und Ausflüge. Doch auch die neuere Architektur hat genug zu bieten, das allein schon einen Besuch lohnen würde: Nicht nur die weltbekannten Bauwerken Antonio Gaudís machten Barcelona zur Hauptstadt des Modernismo, der katalanischen Variante des Jugendstils. Eine grenzenlose Freude an Schönheit und Originalität und der Mut zu neuen Ideen belebt die Bauwerke dieser Stadt.

Der alte Hafen, heute nur noch von Yachten und Ausflugsbooten genutzt, bietet mit dem Maremagnum ein großes, modernes Einkaufszentrum mit Kinos, einem Aquarium und zahlreichen Lokalen zum Essen und Trinken.

Darüber hinaus nutzten die Reisenden der Abendschule auch gerne den Strand von Barcelonetta, um von sich von den Strapazen des Sightseeing zu erholen oder eine Zwischenpause einzulegen.
Wenn Sie mehr über diese faszinierende Stadt wissen wollen, schauen Sie sich unsere Bildergalerie an oder fragen Sie unsere Teilnehmer!

 

Schulprojekt „Verrückt, na und?“ macht Station an der Abendschule Heppenheim

Statt der üblichen Unterrichtsfächer stand für die Studierenden des E2 Kurses einen Abend lang das Thema „psychische Gesundheit / Krankheit“ auf dem Stundenplan. Moderiert wurde das Schulprojekt mit dem Titel „Verrückt, na und?“ von der Dipl. Sozialpädagogin Renate Huckele, Mitarbeiterin beim PSH (Psychosozialer Hilfsverein Heppenheim e.V.). Nach einer intensiven Vorstellungsrunde und einer Einführung in das Thema „Seelische Gesundheit / Seelische Erkrankung“ kam im 2.Teil der Veranstaltung der „Experte in eigener Sache“, Tobias Funke, zu Wort. Als Betroffener berichtete er sehr eindrucksvoll von seiner psychischen Erkrankung, seinen Klinikaufenthalten, seinen Therapien und seiner aktuellen Lebenssituation. Die Studierenden stellten ihm sehr interessiert zahlreiche Fragen, die er mit aller Offenheit beantwortete.
Zur Entspannung nach der lebhaft geführten Gesprächsrunde hatte Frau Huckele ein Geschicklichkeitsspiel vorgesehen, um den Teilnehmern das Gefühl von Teamgeist – auch non-verbal- zu vermitteln. Der Abend endete sehr emotional mit dem Vortrag eines Gedichtes, das Tobias Funke eigens für die Gruppe geschrieben hatte und nun vorlas. Es wurde mit viel Beifall von allen Teilnehmern bedacht.
Das Schulprojekt fand bereits zum 8. Mal auf Initiative der Lehrerin Henrike Poth an der Abendschule statt und wieder einmal hat sich gezeigt, dass es auf eindrucksvolle Weise – nicht zuletzt durch die Experten, die eine starke Authentizität vermitteln – junge Menschen für das Thema “psychische Gesundheit /psychische Erkrankung“ sensibilisiert und einen großen Beitrag zur Enttabuisierung dieses Themenkomplexes leistet. Die Teilnehmer, von denen einige anfangs skeptisch eingestellt waren gegenüber der Veranstaltung, äußerten sich am Ende sehr positiv, alle sprachen Tobias Funke ihre Bewunderung für seine Offenheit aus und wünschten ihm alles Gute für seine Zukunft.

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